Riviera Maya – Traum und Tragik

So, der erste Monat in Mexiko ist fast vorbei. Die Zeit fliegt. Gerade eben zum ersten Mal nach Samaipata (Bolivien) zum ersten mal auf Reisen einen Ort gefunden, an dem ich länger als ne Woche bleibe. Der Ort heißt Mahahual. Die Stimmung ist eine Ähnliche. Viele Ausländer die die Magie des Ortes verstehen und die Einheimischen die diesen Ort gerne Teilen. Es gibt viel zu erzählen. Zunächst Info und dann die eigene Perspektive. Die Riviera Maya ist die Küste von dem Staat Quintana Roo an der die Mayas einige Tempel errichtet haben. Wir reden vom 6. Bis 16. Jahrhundert. Der vorherige Eintrag hat schon beschrieben wie der Tourismus hier dominiert. Hab jetzt ein bisschen mehr Verständnis von der Situation. Mexiko kann geographisch wie auch soziologisch in 3 Schichten unterteilt werden, die soweit übereinstimmen, unterteilt werden. Der reiche Norden mit der Grenze zu den Staaten. Die Staaten haben hier direkten Einfluss in Form ihrer Währung und ihrer “Kulur”. Die produzierende Mitte. Hier ist die Hauptstadt (Größte Stadt in den Amerikas) und alle haben Lust “nach oben zu kommen”. Hier gibt es Mischung zwischen Kultur und Geschichte. Im armen Süden gibt es kaum Bildung. Die Menschen sind arm, indigen und wollen zum Teil den Luxus des Rest des Landes. Hier liegt die Krux. Durch die Schönheit dieses Teiles des Landes (dessen sich die Menschen bewusst sind) und durch die Güte der Menschen wird Englisch als Kolonialisierungsgut verwendet um Dienstleistungen im Tourismussektor zu verbreiten. Die Menschen verkaufen ihr Land in Hoffnung auf Besserung der Umstände und die Sklaverei geht auf diese Art weiter. Das Land wird an Europäer und USAler verkauft und die Einheimischen werden für einen Mindestlohn angestellt. Ausgangspunkt war die Stadt Cancun. Die ist nur 35 Jahre alt und ähnelt Miami. Weiter Südlich Playa del Carmen, Tulum und hier schließlich Mahahual. Wer gerade ne halbe Mille übrig hat sollte sich hier ein Stück Land im Paradies kaufen. Zum Teil das letzte verfügbare in der Karibik. Aber damit wird sich nichts ändern. Man kann hier unendlich glücklich sein. Aber die Menschen werden ausgebeutet. Ich bin hier im kleinsten Tauchzentrum (das Kanadiern gehört) um auf 40 Gänge zu kommen (16 fehlen) und den Advanced Schein zu machen. Morgen kommt der Tieftauchgang. Muss das Kapitel noch lesen. 500 Tacken dafür insgesamt. Je nachdem wie das Meer mitspielt kann das in einer Woche oder einem Monat sein. Die ersten Nächte im Zelt verbracht. Bei einer Fischerfamilie die schon vor 30 Jahren da war, als sonst noch niemand da war. Mit dabei der Franzose Damian und zwei Alkoholiker die das Paradies als Ort zum Gelage nutzen. Nuja, genug geschrieben, wer Fragen hat und/ oder Meinung präsentieren oder korrigieren will, bitte kommentieren. Nun Fotos:

2 thoughts on “Riviera Maya – Traum und Tragik

  1. Guten Morgen, Erik,
    wo Du auch bist, Opa und ich wünschen Dir dort einen besonderen schönen Heilig Abend.
    Das erste Weihnachtsfest ohne Dich, aber wir freuen uns, wenn Du wieder bei uns bist.
    Pass’ auf Dich auf!

    Liebe Weihnachtsgrüße
    Oma u. Opa

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