Sucre, KulturBerlin und weiße Stadt

Sucre, die konstitutionelle Hauptstadt Boliviens war früher als
La Plata bekannt und profitierte wirtschaftlich von ihrer Nähe zu Potosí und fungierte als kulturelles, administratives und religiöses Zentrum.
Heute liegt der Regierungssitz in La Paz.
So viel zu den formellen Prämissen.
Quasi alle Häußer im Kolonialstil der Innen/Altstadt sind weiß gestrichen, was die Stadt besonders macht.
Viele Touristen nutzen Sucre um ein oder zwei Wochen Reisepause zu machen und in eine Sprachschule zu gehen, wo man mit Privatlehrer für wenig Geld seine Spanischkenntnisse aufbessern kann. Aber hab ich doch nicht nötig^^ (glaub das rentiert sich mehr für Leute die nur kurze Zeit haben und eine Grundlage brauchen)
Ich selbst bin im KulturBerlin Hostel untergekommen, bekannt für das grandiose Frühstück. Es gab Waffeln. Und manchmal Pfannkuchen. Jeweils immer für 8,23 Sekunden, weil sie dem Ansturm der verkaterten Touris (es gab auch ne Disco im Hostel) nicht standhalten konnten.
Nuja, meine Spiel/Zauberkarten sind auf abstruse Weise abhanden gekommen und selbst die Videoaufzeichnungen konnten den/die Bösewicht/in nicht preisgeben.
Ein paar nette Leute zusätzlich kennen gelernt: von Jongleuren aus Argentinien, Spanischlos-reisenden Österreicherinnen, Walisischen Medizinern, nem Australischen Bergarbeiter, einem britischen Journalisten, schweizer Weltreisenden bis hin zu partywütigen Israelis und unglaublich trinkfesten britischen Teenies.
Da hing ich halt dann so 5 Tage, hab unter anderem ne 6 h Radtour in ein winziges Bergdorf gemacht, wobei ich zum Teil mein Leben aufgrund der Landschaften gefeiert und aufgrund dieser zugleich verflucht hab. Steigung ey. Relativ viel Zeit in den Comedoren des Marktes verbracht und hab zwei Filme meiner Kamera entwickeln lassen. Sind ein paar gute Fotos rausgekommen.

Aber hier die vom Telefon: (Altstadtfotos gibts nur in analog)

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