San Pedro (de Atacama), mitten in der Wüste

Die Trockenste Wüste der Welt. Angeblich gibt es da Orte in denen es 400 Jahre nicht geregnet hat. Ich selbst bin in dem einzigen Hostel untergekommen, das auf meine Anfrage für eine Zaubershow geantwortet hat. Hostal Lackuntur. Insgesamt war ich sechs Nächte da, ohne Zahlen zu müssen. Erster Eindruck: Wunderbarer kleiner Ort und nettes Hostel. Der Ort selbst besteht zu neunzig Prozent aus Touristen. Und alle reden nur über die Touren die sie schon gemacht haben und noch machen werden. Wie das Sammeln von Pokemon Karten.
Dann wurde ich aber ein Teil eines Familiendramas innerhalb der Hostelbesitzenden. Irgendwie war ich der Grund wieso der Senor angefangen hat sein bisheriges Leben in Frage zu stellen. Seine Frau, verantwortlich für die Büroarbeit und das verkaufen von Touren, behandle ihn seit Jahren wie Mist und habe seinen Krebs verursacht. Er war während ihrer Krankheit immer für sie da, aber seit seiner Diagnose behandelt sie ihn wie Luft und kommandiert ihn nur für niedere Arbeiten herum. Zwischenzeitlich lag er nach einem Streit, bei dem er hingefallen ist, weinend am Boden und ich musste ihn ins Krankenhaus begleiten. Ziemlich tragische Geschichte. Er, Pastor und lieber Mensch, habe all sein Vermögen an sie verloren.
Im Grunde war ich dann froh auch wieder von dem Ort weg zu kommen, auch wenn mir Arbeit als Tourguide angeboten wurde.
Am dritten Tag hat die Zaubershow stattgefunden und ich habe mal wieder ein wenig Taschengeld dazu bekommen.
Ich selbst habe 3 Touren gemacht:
Die erste auf eigene Faust mit dem deutschen Fabian in das Tal des Todes, genauer zur Schlucht des Teufels mit dem Fahrrad, wo wir eine Nacht bei 0 Grad gezeltet haben.
Bilder davon:

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Die zweite Tour ging in das Tal des Mondes:
Die Guide-Frau war gut als Fahrerin, aber Informationen gabs keine.

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Die dritte und letzte Tour ging zu den Geysieren auf 4300 Metern Höhe. Start um 04:30, Temperatur: fast -10°C

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Inklusive Bad in der Thermalquelle:

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Kurz nach dem Krankenhausbesuch:

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Abschied:

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Schnelles Internet gibt es kaum, deshalb die lange Verzögerung.
Nächstes Ziel: Salzwüste von Bolivien (Uyuni)

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