Buenos Aires, Europa pur

Die Gerüchte stimmen. Zum Teil meint man, man findet sich mitten in Paris wieder. Auch von den Preisen hier. Nur das hier halt 13 Millionen Menschen wohnen. Respektive 2,5 in der Innenstadt. Und dass die Stadt hier nur rund 150 Jahre alt ist.

Aber von Anfang an:
Bin zunächst mit einigen Umwegen und Dank der freundlichen Hilfe einiger Busunternehmensangestellter nach 16 Stunden Fahrt in Buenos Aires angekommen. Da die Entscheidung, direkt nach BA zu fahren (nicht an kleineren Städten vorbei) so spontan kam, konnte ich mich glücklich schätzen, einen CS Host zu finden. Carlos, 59, IT Angestellter bei Arcor (einer der größten Schokohersteller Südamerikas, und eindeutig mit den besten Schokopralinés namens Bon-o-Bon) und sehr freundlich. Hat mich 2 Nächte bei sich in der Wohnung pennen lassen. Hatten einige gute Gespräche und eine entspannte Zeit zusammen. Er hat mir sogar Nachts noch eine kleine Tour durch die Stadt gegeben und dadurch einen guten Einstieg ins Verständnis der Funktionsweise und Atmosphäre der Stadt gegeben.
Als Dankeschön hab ich dann (inzwischen zum dritten Mal auf der Reise) Apfelküchle gemacht. Ist halt einfach Ur-Deutsch 😀 Muss sagen sie werden besser, aber auch dass es schwieriger wird Hefeweizen für den Teig zu finden.

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Außerdem hab ich die Free Walking Tour mitgemacht. Immer wieder spannend eine Stadt zu Fuß über 3-4 Stunden zu erkunden.

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Außerdem hab ich die zwei Engländer Oliver und Josh wieder getroffen. Wir haben uns ja schon in Asuncion kennen gelernt, dann die Zeit in Encarnacion zusammen verbracht und jetzt wieder zufällig gleichzeitig BA als nächstes Ziel ausgesucht. Haben 2 Tage miteinander verbracht und war wie vorher wieder sehr witzig. Bin dann zu der CSerin Daniela umgezogen. Zentralere und größere Wohnung und mehr Zeit zum herum führen. Trotz einiger Kommunikationsschwierigkeiten haben wir uns doch ganz gut verstanden.

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Der Recoleta Friedhof, der Ort wo auch Evita begraben ist:

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Und auch auf nem kleinen “Festival” gewesen. Anfang und Ende hatte gute Musik ^^

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Ansonsten sehr vitale Stadt, mit eigener Kultur, Patriotismus und Vokabular.

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Spontan jetzt nochmal Pläne geändert und nur 2 Stunden statt 4/5 Tage in Montevideo verbracht. Um zu nem Festival in Brasilien zu fahren, und da einen alten Freund (Sammy) zu treffen. Das Festival findet 200 km von Florianopolis statt, da wo ich vor nem Monat schon war^^
Wird wahrscheinlich nur ein kurzer Abstecher nach Brasilien, dann geht die Reise hoffentlich wie geplant weiter.

PS: Heute Lob von nem Taxifahrer für mein gutes Spanisch bekommen. Hat mich gefreut, aber auf der anderen Seite hat er eigentlich das ganze Reden übernommen. Musste nur “Si” sagen 😀

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